Vertriebsleitertagung Energie

Smart-Home: Wie entscheiden Kunden?!

Am 29. November ging es im Vortrag von Mareike Ahlers an der Vertriebsleitertagung Energie um die Kundensicht auf das top Thema Smart Home.

 

 

SchreinerForum 2023

Möchtest du einen Blick in die Zukunft wagen? Wie kannst du künftige Kundinnen und Kunden mit deinen Produkten und Dienstleistungen begeistern? Wie positionierst du dich auch in Zukunft als attraktiver Arbeitgebender? All diese Fragen wurden am 28. November am SchreinerForum des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) mit hochkarätigen Persönlichkeiten thematisiert.

Wie begeistern wir mit Dienstleistungen? 

Mareike Ahlers widmete sich in Ihrem Vortrag dieser Frage mit dem Fokus auf die Kundensicht.

«Kunden wollen kein Loch in der Wand. Sie wollen einer Urlaubserinnerung Raum geben.» Mit diesen zwei Sätzen lässt sich eine wichtige Veränderung im Dienstleistungsmanagement beschreiben: Kunden lassen sich heute in den meisten Fällen nicht mehr glücklich machen, wenn wir ihnen eine Standardleistung verkaufen. Kunden wollen begeistert werden. Sie erwarten individuelle Lösungen und dass ein Unternehmen voll und ganz auf ihre Bedürfnisse eingeht. Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Denn dafür müssen wir die Kunden auch wirklich verstehen. Klassische Informationen über Wohnsituation und Preisbereitschaft reichen nicht aus. Im Idealfall machen wir uns ein umfassendes Bild über ihre Bedürfnisse, wir verstehen ihre Entscheidungslogik und schaffen mit unseren Dienstleistungen einen echten Mehrwert für ihre Lebenswelt.

Hier geht's zum Event.

 

KMU-Workshop Digitalisierung

Zusammen mit dem Haus der Wirtschaft blicken wir auf einen erfolgreichen Workshop zu Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen zurück. Der Fokus lag darauf, fundierte Einblicke und einen wertvollen Austausch zu zukunftsrelevanten Themen zu bieten.

Unser Ziel des Workshops war es nicht, uns in Buzz-Words zu verlieren, sondern konkretes Wissen sowie handlungsrelevante Fakten zu vermitteln. Die Workshops lieferten prägnante Checklisten, die als wertvolle Zusammenfassungen der behandelten Themen dienten und sich im Anschluss problemlos im eigenen Unternehmen einsetzen ließen.

Im Vorfeld hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre spezifischen Fragen zu platzieren, um sicherzustellen, dass diese während des Workshops behandelt wurden. Zusätzlich boten wir die Möglichkeit zu einem Online-Selbsttest an, der den Unternehmen eine erste Standortbestimmung in Bezug auf die behandelten Themen ermöglichte.

Die behandelten Themen waren:

  1. Digitalisierung – Der Weg zu Mehrwert für Kunden und Geschäftsmodell durch digitale Services.
  2. Die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Strategien und Geschäftsmodelle.
  3. Die Chancen, die die Digitalisierung für verschiedene betriebliche Funktionsbereiche bietet, darunter Service, Produktion, Marketing, HR und andere.
  4. Die aktuellen Trends der Digitalisierung und deren Relevanz für jedes einzelne Unternehmen.
  5. Künstliche Intelligenz – Die Betrachtung als potentielle Gefahr oder Chance für den eigenen Betrieb.
  6. Die Bedeutung des internen Wandels für eine erfolgreiche digitale Transformation.

Die Veranstaltung bot eine Vielzahl an Erkenntnissen und Einblicken, die den teilnehmenden Unternehmen halfen, sich in einem sich ständig verändernden wirtschaftlichen Umfeld zurechtzufinden und zu wachsen. Es war ein erfüllender Nachmittag voller Wissensaustausch und praxisnahen Ansätzen für die Zukunft.

 

KMU-Workshop Nachhaltigkeit

Zusammen mit dem Haus der Wirtschaft blicken wir auf einen erfolgreichen Workshop zur Umsetzung von Nachhaltigkeit in kleinen und mittelständischen Unternehmen zurück. In einer Runde von sehr engagierten Unternehmensvertreterinnen und -vertretern haben wir unterschiedliche Aspekte dieses hoch aktuellen Themas diskutiert.

Als Einstieg in den Workshop ging es darum, Klarheit im Hinblick auf ein paar wesentliche Grundlagen zu schaffen. Neben zentralen Konzepten wie Triple Bottom Line und den SDGs betraf dies vor allem den Stand aktueller regulatorischer Grundlagen wie etwa der TCFD (Task Force on Climate related Financial Disclosure) und CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive). Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Relevanz für Schweizer Unternehmen. Ein wichtiges Take-away: Selbst, wenn Regularien aufgrund des Standortes oder der Unternehmensgrösse nicht greifen, kann die Pflicht zum Nachweis der Nachhaltigkeit jedes Unternehmen erwischen: Nämlich dann, wenn Unternehmen mit Sitz in der EU ihre Offenlegungspflichten weitergeben.

Daher: Die nachhaltige Transformation des eigenen Unternehmen lieber proaktiv angehen anstatt reaktiv auf gesetzliche Anforderungen reagieren. Denn nur dann, lassen sich auch die vielfältigen Chancen nutzen!

Diese Chancen standen im Fokus des weiteren Workshops: Anhand des Stufenmodells von bruhnpartner diskutierten wir den aktuellen Entwicklungsstand der Unternehmen bei der Nachhaltigkeit und identifizierten die nächsten wichtigen Entwicklungsschritte. Im Laufe einer Diskussion zur Wesentlichkeitsanalyse ("Double Materiality") konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem eine erste Einschätzung der wesentlichen Themen in ihrem Unternehmen vornehmen.

Weitere Workshops-Sessions betrafen die Nutzung von Chancen entlang des Kreislaufs der Circular Economy und einen Blick auf die "grüne Customer" Journey. Denn klar ist auch: Ohne eine Überzeugung der Kundinnen und Kunden wir die nachhaltige Transformation eines Unternehmens nicht erfolgreich sein.

Wir freuen uns, mit diesem anwendungsorientierten Workshop-Format, insbesondere für KMUs mehr Klarheit und konkrete Ansatzpunkt für eine nachhaltige Transformation zu schaffen. Fortsetzung folgt!

Get-together bruhnpartner GenZ Panel

Am Mittwoch, den 25.10.2023 traf sich das bruhnpartner GenZ Panel zum Apéro, Erfahrungsaustausch und Speed-Workshop.

Du gehörst auch zur Generation Z und möchtest aktiv an der Entwicklung von Produkten, Marken und Trendthemen mitwirken? Dann ist das GenZ Panel die Gelegenheit, um Deiner Stimme Gehör zu verschaffen und massgeblich an spannenden Projekten mitzuwirken! Wir freuen uns über weiteren Zuwachs!

Was erwartet Dich im bruhnpartner GenZ Panel?
Unser Panel aus jungen Menschen gewährt uns wertvolle Einblicke in die Lebens- und Gedankenwelt der Generation Z. Du kannst Deine Meinungen, Ideen und Erfahrungen teilen, die uns und unseren Kunden helfen, die Bedürfnisse der Generation Z besser zu verstehen.

Warum solltest Du teilnehmen?

Interesse? Dann bewirb Dich jetzt hier: Bewerbung GenZ Panel

BPW Switzerland: Nachhaltigkeit

Gemeinsam mit Business Professional Women haben wir den spannenden Workshop "Nachhaltigkeit: Vom Muss zum echten Wettbewerbsvorteil" ausgerichtet.

In ihrem Inputreferat setzte sich Mareike Ahlers mit aktuellen regulatorischen Bestimmungen und Standards auseinander, die in Zukunft auch kleine und mittelständische Unternehmen verstärkt betreffen werden. Diskutiert wurde zudem die Situation von Schweizer Unternehmen, die möglicherweise nicht direkt von Richtlinien wie der CSRD betroffen sind, die aber spätestens durch die Weitergabe der Offenlegungspflichten von Unternehmen aus der EU an Nachhaltigkeits-Ratings und -Reportings nicht mehr vorbei kommen werden.

Insofern bestand grosse Einigkeit unter den Teilnehmerinnen, dass es sich lohnt, beim Thema Nachhaltigkeit lieber mit Überzeugung einen Schritt voraus zu gehen, als abzuwarten und mit Mühe die regulatorischen Verpflichtungen zu erfüllen.

Die vielfältigen Erfahrungsberichte verdeutlichten zudem mit viel Inspiration, wie sich das Thema Nachhaltigkeit als grosse Chance und starkes Instrument zur Wettbewerbsprofilierung nutzen lässt. Zum Beispiel für die Entwicklung neuer Produkte und Services, für die Positionierung der Marke im Wettbewerbsumfeld und für das Employer Branding.

 

Forum DLM: Gestaltung von Wandel

Am Freitag, 9. September 2023, trafen sich 70 Vertreterinnen und Vertreter aus internationalen Unternehmen verschiedener Branchen und Wissenschaft am Forum Dienstleistungsmanagement (DLM) an der Universität Basel. Im Fokus der Tagung stand das Thema «Wandel im Dienstleistungsmanagement».

Vielfältige Praxisvorträge und eine Podiumsdiskussion boten innovative Impulse und konkrete Ansatz[-]punkte, wie sich konkrete Lösungen für komplexe wirtschaftliche, sozialgesellschaftliche und ökologische Herausforderungen entwickeln lassen, um Veränderungsprozesse in Märkten und Unternehmen anzustossen und zu begleiten.

In ihrem Einführungsvortrag gaben die Professoren Manfred Bruhn (Universität Basel) und Karsten Hadwich (Universität Hohenheim) aus Sicht der Wissenschaft einen Überblick über die Trends und Erfolgsfaktoren des Wandels im Dienstleistungsmanagement. Sie boten damit die konzeptionelle Grundlage für die Vorträge am Nachmittag.

Thomas Nauer von der Gurit AG zeigte eindrucksvoll wie veränderte Kunden- und Branchenanforderungen dazu führen können, dass Industrie[-]unternehmen das Thema Nachhaltigkeit als «Window of Opportunity» verstehen und den Wandel über alle Unternehmensbereiche systematisch gestalten. Er betonte die Notwendigkeit, Daten und Sustainability KPIs zu erheben, wies aber auch auf die Risiken hin, die durch den Mangel an globalen Normen entstehen. Weiterhin macht er deutlich, wie externe Faktoren wie der steigende Druck an Reportingvorschriften und eine wachsende Exposition durch extreme Naturereignisse Skeptiker im Unternehmen vermehrt dazu bringen, das Thema Sustainability prioritär zu behandeln.

Damian Constantin, CEO von Valais Wallis Promotion (VWP), stellte dar, wie es gelingen kann, unterschiedliche Stakeholder für eine gemeinsame Vision zur Zusammenarbeit zu bewegen. Er zeigte, wie VWP als Kompetenzzentrum entlang der touristischen Wertschöpfungskette unter Einbezug der touristischen Partner agiert und so die Werthaltigkeit der touristischen Angebote im Wallis im Kontext unterschiedlicher Einflussgrössen des Wandels sicherstellt und erhöht.

Der Vortrag von Michael Rieger (CSS) thematisierte die schleppende Transformation im Gesundheitswesen, die allzu oft im Spannungsfeld von Qualität, Volumen und Kosten ins Stocken gerät. Lösungen der CSS, wie die integrierte digitale Gesundheitsplattform Well, tragen dazu bei, den Wandel im Gesundheits[-]wesen und den Weg zu einer integrierten Gesundheitsversorgung mitzugestalten. Auch er bestätigte die Relevanz der Mitarbeit unterschiedlicher Stakeholdergruppen und betonte, wie wichtig es sei, mit Unterstützung des Bundes klare Rahmenbedingungen für die Digitalisierung zu schaffen.

Als Expertin für Circular Innovation zeigte Dr. Anja Eisenreich was Firmen dazu motiviert, Wandel mit Hilfe zirkulärer Geschäftsmodelle zu gestalten und was die Erfolgsfaktoren dabei sind. So spielen externe Faktoren wie Gesetzgebung und Stakeholderdruck aber auch interne Business-Gründe eine Rolle. Als Erfolgsfaktoren betonte sie neben einem offenen Innovationsprozess, der Erhöhung der Daten[-]verfügbarkeit mit Hilfe neuer Technologien vor allem die Etablierung nicht finanzieller und langfristiger KPIs.

Abschliessend thematisierte Thomas Peters von Comet X-Ray, wie das Unternehmen bedingt durch Covid-19 sein Trainingskonzept mit Hilfe von e-Learnings weiterentwickelt hat und dadurch gleichzeitig positive Effekte auf die Kommerzialisierung realisieren konnte. Darüber hinaus seien im Rahmen des Wandels auch verschiedene Remote Support Möglichkeiten wie Datenbrillen und Vernetzung von Geräten eine Chance. Letztendlich sei aber die korrekte Antizipation von Kundenanforderungen entscheidend, um diese Chancen des Wandels in der Branche zu nutzen.

In der abschliessenden Podiumsdiskussion wurde noch einmal deutlich, dass die richtige Vermittlung einer Transformationsstrategie und Mitnahme der Mitarbeitenden in der Organisation absolut erfolgsentscheidend ist. Auf die Frage, ob man Wandel in den Unternehmen messen könne, waren sich die Referenten einig, dass dieses Unterfangen sehr herausfordernd sei und Transformation sich nicht einfach mit Finanz-KPIs messen lasse.

MBA Marketing und Business Development

Am 18. August durften wir das Alumni-Event des MAS Marketing und Business Development der Universität Basel ausrichten. Das Wiedersehen war eine grosse Freude! Begrüssen konnten wir Teilnehmende aus dem ersten Jahr 2002 bis zum aktuellen Jahrgang. Über die Jahre ist ein starkes Netzwerk gewachsen, es gab viel zu erzählen, es wurde gelacht, persönliche Erfahrungen wurden ausgetauscht. Und natürlich haben wir auch für erfrischende Abkühlung gesorgt bei diesen heissen Temperaturen.

Inhaltlicher Höhepunkt des Abends war zudem die Neuigkeit, dass das Rektorat der Universität Basel und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät  die Änderung des MAS in einen MBA Marketing und Business Development bewilligt haben.

Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Meilenstein für den Studiengang und bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch bessere Möglichkeiten, ihre Karrieren im Bereich des Marketung und Business Development voranzutreiben

Als integriertes Programm zur fundierten und praxisorientierten Weiterbildung in Marketing und Business Development hat das MAS ein starkes Alleinstellungsmerkmal und wir freuen uns, in der Zukunft viele weitere Teilnehmende in dieser Runde willkommen heissen zu dürfen!

Hier geht's zum MBA Marketing und Business Development der Universität Basel.

Forum DLM: Smart Services

Studie: Erfolgsfaktor Kunden­wissen

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Baselland haben wir bei Unternehmen in der Region eine Studie zu aktuellen Transformationsthemen und zur Nutzung von Kundenwissen im Strategieprozess durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines Events im Haus der Wirtschaft präsentiert. Nun ist auch der Studienreport in digitaler Form verfügbar.

Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Unternehmen sehen sich mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert, insbesondere Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Ausbau des Servicegeschäfts u.a.m. Sie sind sich bewusst, dass sie ihre Strategien fit machen müssen für die Zukunft und dass dies besonderer Anstrengungen bedarf.
  • Eine Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen spielt aus Sicht der Unternehmen dabei eine zentrale Rolle.
  • Dennoch ist es nur ein kleiner Teil der Unternehmen, der sich systematisch mit Kundenwissen auseinandersetzt und dieses für die strategische Entwicklung nutzt. Die Möglichkeiten einer systematischen Erhebung von Kundenwissen werden vielfach nicht ausgeschöpft oder Kundenwissen fliesst nicht in die Organisation zurück.
  • Viele Barrieren in diesem Bereich sind hausgemacht, insbesondere aufgrund zeitlicher Engpässe oder fehlender fachlicher Kompetenzen.
  • Hier geht viel Potenzial verloren, denn: Unternehmen, die sich systematisch mit den Kundenbedürfnissen auseinandersetzen, sind nachweislich erfolgreicher und besser für die Zukunft aufgestellt. Sie können sich im Wettbewerbsumfeld besser behaupten und schaffen es im besten Fall, ihre Mitarbeitenden aktiv in eine kundenzentrierte Strategieentwicklung zu involvieren.

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Baselland werden wir ab Herbst 2022 eine Workshop-Serie zu den Themen Strategieentwicklung und Transformation für KMU lancieren. Ab 2023 folgen dann themenspezifische Angebote zu bestimmten Transformationsbereichen wie zum Beispiel der Digitalisierung.

Hier geht's zum Download der Studie.