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Neue Perspektiven in der Zielgruppensegmentierung: Einblick in das Interview mit Mareike Ahlers

In einem Interview mit dem Digitalmagazin t3n spricht Mareike Ahlers über zeitgemässe Ansätze der Zielgruppensegmentierung. Im Fokus steht die Frage, warum klassische Generationenlogiken im Marketing oft zu kurz greifen – und welche Alternativen Unternehmen heute zur Verfügung stehen.

Rückblick – Interview mit Mareike Ahlers

Neue Ansätze für eine zeitgemässe Zielgruppensegmentierung im Marketing
Die Segmentierung von Zielgruppen nach Generationen wie «Boomer», «Millennials» oder «Gen Z» ist im Marketing weit verbreitet. Gleichzeitig wächst die Kritik an dieser Logik: Altersbasierte Zuschreibungen sind häufig zu grob, um reale Bedürfnisse, Motive und Entscheidungslogiken von Konsumentinnen und Konsumenten adäquat abzubilden.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Zielgruppen differenzierter, anschlussfähiger und strategisch nutzbarer beschrieben werden können.

Inhalt des Vortrags:

Im Gespräch mit t3n skizziert Mareike Ahlers mehrere zentrale Perspektiven für eine zeitgemässe Zielgruppensegmentierung:

  • Grenzen der Generationenlogik
    Alterskohorten sind leicht kommunizierbar, erfassen aber weder Lebensrealitäten noch Wertehaltungen ausreichend präzise.

  • Lebensstile und Werte als Differenzierungsmerkmal
    Segmentierungsansätze, die Einstellungen, Motive und Lebenskontexte berücksichtigen, ermöglichen ein tieferes Verständnis von Zielgruppen.

  • Ganzheitliche Segmentierungsmodelle
    Lebensstilbasierte Modelle – etwa als Weiterentwicklung klassischer Milieuansätze – verbinden demografische und psychografische Faktoren zu einem differenzierten Gesamtbild.

  • Evidenzbasierung statt Annahmen
    Zielgruppensegmentierung sollte datenbasiert erfolgen und regelmässig überprüft werden, statt auf impliziten Stereotypen zu beruhen.

Das Interview macht deutlich, dass Zielgruppensegmentierung keine rein analytische Übung ist, sondern eine strategische Grundlage für wirksames Marketing. Wer Zielgruppen zu stark vereinfacht, riskiert irrelevante Botschaften und verpasst Chancen für echte Resonanz.

Lebensstil- und wertebasierte Ansätze eröffnen dagegen die Möglichkeit, Kommunikation, Produkte und Services konsequenter an realen Bedürfnissen auszurichten – und langfristige Beziehungen aufzubauen, die über einzelne Transaktionen hinausgehen.

Die Debatte um Generationenmarketing versus differenzierte Segmentierungsansätze zeigt, wie gross der Bedarf an neuen Denkmodellen im Marketing ist. Insbesondere die Frage, wie Komplexität handhabbar bleibt, ohne analytische Tiefe zu verlieren, stand im Zentrum der Diskussion.

Vertiefung: Zielgruppensegmentierung neu gedacht
Lesen Sie das vollständige Interview bei t3n.

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