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Mehr Nähe durch smarte Technologien: Impulsreferat von Mareike Ahlers

Innovation Journey 2025_Labour Digital

Im Rahmen der Innovation Journey 2025, einer gemeinsamen Initiative von Labour Digital und der IG Metall, stand am 15. Mai die Frage im Zentrum, wie digitale Technologien Nähe schaffen können – statt Distanz. Dr. Mareike Ahlers war als Expertin eingeladen und beleuchtete in ihrem Impulsreferat, welche Rolle Service-Management und Nutzerzentrierung für eine wirksame digitale Transformation spielen.

Rückblick - Impulsreferat von Dr. Mareike Ahlers

Mehr Nähe durch smarte Technologien
Digitale Transformation wird in vielen Organisationen primär technologisch gedacht: neue Tools, neue Plattformen, neue Prozesse. Gerade in der Gewerkschafts- und Verbandsarbeit zeigt sich jedoch besonders deutlich, dass technologische Lösungen nur dann Wirkung entfalten, wenn sie Beziehungen stärken – zwischen Organisationen, Mitarbeitenden und Mitgliedern.

Die Innovation Journey 2025 setzt genau hier an: Ziel ist es, praxisnahe und interdisziplinäre Lösungsansätze zu entwickeln, die den Menschen konsequent in den Mittelpunkt stellen.

Inhalt des Vortrags:

In ihrem Impulsreferat stellte Dr. Mareike Ahlers nicht die Technologie, sondern deren Wirkung auf Beziehungen ins Zentrum. Die zentralen Gedanken des Vortrags:

  • Service-Management ist Beziehungsmanagement
    Unabhängig vom Kanal bleibt die Qualität der Beziehung der entscheidende Erfolgsfaktor – digitaler Service ist kein Selbstzweck.

  • Nutzerzentrierung als Voraussetzung für Mehrwert
    Digitale Lösungen entfalten ihren Nutzen erst dann, wenn sie konsequent an den realen Bedürfnissen der Nutzenden ausgerichtet sind.

  • Perfect Match zwischen Mensch und Maschine
    Intelligente Services sollten gezielt dort eingesetzt werden, wo sie menschliche Interaktion sinnvoll ergänzen – nicht dort, wo sie sie ersetzen.

  • Mitarbeitende als kritischer Erfolgsfaktor
    Akzeptanz und Nutzungsbereitschaft lassen sich messen und gezielt entwickeln. Ohne diese bleibt jede technologische Investition wirkungslos.

  • Wandel beginnt beim Menschen
    Technologieeinführung sollte nicht technisch, sondern menschlich gedacht werden – durch frühzeitige Einbindung und transparente Kommunikation.

Der Vortrag machte deutlich, dass digitale Transformation in serviceorientierten Organisationen weniger eine Frage der technischen Machbarkeit ist als eine der konsequenten Beziehungs- und Servicegestaltung. Technologie wird dann zum Enabler, wenn sie Orientierung schafft, Hürden abbaut und Vertrauen stärkt.

Gerade Organisationen mit starkem Mitglieder- oder Kundenfokus profitieren von einem Ansatz, der Service-Logiken, Nutzerperspektiven und organisationale Fähigkeiten systematisch zusammendenkt.

Im Anschluss an das Impulsreferat wurden die Thesen intensiv diskutiert. Die Fragen aus dem Kreis der Teilnehmenden zeigten ein hohes Interesse an konkreten Umsetzungsansätzen – insbesondere an der Balance zwischen Effizienzgewinnen durch Technologie und dem Erhalt persönlicher Nähe im Service.

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